Psychohygiene für Helferberufe


Die eigenen Selbstfürsorge-Potentiale erkennen und ausbauen

Nur ein Helfer, der gut für sich selbst sorgt, ist ein guter Helfer. Deshalb sollten besonders Menschen in helfenden Berufen über Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Prävention und Regeneration verfügen und auf sich selbst anwenden.

Die Basis für gute Selbstfürsorge ist eine ausgeglichene und gesunde Lebensweise. Das ist jedoch ein eigenes umfangreiches Thema. Deshalb empfehlen wir ergänzend den Workshop »Life Balance durch integrale Lebenspraxis«.

Ausgangssituation
In Helferberufen ist man besonders psychischen Belastungen ausgesetzt. Sie ergeben sich aus der eigenen Persönlichkeitsstruktur, z.B. ungünstigen Denk-Gewohnheiten und aus äußeren Einflüssen (Rahmenbedingungen, Klienten, Team). Helfer können und sollten zum eigenen Schutz Strategien entwickeln, wie sie sich auf psychische Belastungen vorbereiten bzw. damit umgehen wollen. Es ist wichtig, sich diese Strategien zur Gewohnheit zu machen, denn regelmäßige Psychohygiene und Selbstfürsorge ist genauso wichtig, wie tägliche Körperhygiene.

Folgende Themen werden behandelt:
- Einfluss- und Belastungsfaktoren für die Psyche eines Helfers
- Maßnahmen zur täglichen Psychohygiene, zur Prävention und Regeneration
- RESET-Techniken: los lassen, zentrieren und verbinden mit dem Hier & Jetzt
- KRAFT-SCHÖPFER-Techniken: Moment of Excellence, Ankern, Dankbarkeit
- (RE-)ORIENTIERUNGS-Techniken: Beobachter, Mission Statement
- ABGRENZUNGS-Techniken: Desidentifikation, Nein-Sagen
- Kollegiale Beratung und Supervision zur Bearbeitung schwieriger beruflicher Situationen

Methoden
Die Teilnehmer analysieren ihre persönlichen Voraussetzungen und erarbeiten sich individuelle Strategien der Psychohygiene. Diese sollten Sie immer wieder in Ihrem Alltag ausprobieren und zu regelmäßigen Ritualen entwickeln, damit sie Ihnen auch in schwierigen beruflichen Situationen zur Verfügung stehen.